Hullu apina

Tanztheater
unperform – Koproduktion

Marion Amschwand, Elina Lindfors, Oskar Spatz, Damiaan Veens, Tim Gerhards, Willow Beats, Peer Gahmert, Johanna Melinkat, Anna Rödiger

29.11.2018, Schwankhalle
1. und 2.12.2018, Schwankhalle
6. bis 8.9.2019, at.tension Festival


Foto: Anna Rödiger

Hullu apina (Finnisch: verrückter Affe) ist eine tanztheatrale Auseinandersetzung mit Drogen und deren Einfluss auf die Gesellschaft. Die zentrale These ist, dass die heutige Gesellschaft deshalb so funktioniert, wie sie funktioniert, weil alle Menschen Drogen konsumieren. Sie tun es an unterschiedlichen Orten, aus unterschiedlichen Gründen, mit unterschiedlichen Leuten, zu unterschiedlichen Zeiten und sie konsumieren ganz unterschiedliche Substanzen. Doch alle konsumieren. Das scheint notwendig, um die Welt im Gleichgewicht zu halten.

Das Stück ist ein szenisches Konzeptalbum. Auf der Bühne entsteht eine Aneinanderreihung von Passagen, in denen in einzelne Facetten der heute konsumierenden, verkaufenden, herstellenden und entziehenden Gesellschaft hineingezoomt wird. Mit Tanz, Text und Sound bringt die Inszenierung einerseits ungeahnte Sachverhalte über psychoaktive Stoffe ans Licht und macht andererseits dem Publikum das subjektive Erleben beim Drogenkonsum erfahrbar.

Es entsteht ein Spiegel der Gesellschaft, der nicht wertet, sondern abbildet und den Zuschauer dazu provoziert, eine eigene Position einzunehmen.


Der Senator für Kultur
TelepART Institute
tanzbar_bremen (im Rahmen von „connect“ – gefördert durch Aktion Mensch)


Florian Maier (TAZ) über „Hullu Apina“


Foto: Anna Rödiger

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